Vandalismus in Xanten / Kurpark

Um es voranzustellen: Vandalismus  ist völlig inakzeptabel.

Einige wenige schaden hier der Stadt und damit uns, den Bürgern. Letztendlich müssen wir, die Bürger, den Schaden bezahlen! Hier gilt es richtigerweise eine „Null-Toleranzhaltung“ zu zeigen.

Ob aber ein privater Sicherheitsdienst die richtige Antwort ist, bezweifeln wir.

Verbrechensbekämpfung gehört in die öffentliche Hand und nicht in die, einer privaten Sicherheitsfirma. Zielführender halten wir die Verstärkung der Polizeipräsenz im Stadtgebiet, auch und gerade nachts. Dies geht nicht zwingend einher mit der Forderung die Polizeiwache wieder nachts zu besetzen, vielmehr mit der Forderung, dass tatsächlich die Polizei regelmäßig auch nachts im Kurpark und Stadtgebiet wahrgenommen wird. Darüber hinaus müssen wir über technische Maßnahmen nachdenken. Gibt es z.B. die Möglichkeit an einzelnen Objekten (z.B. Schulen) Bewegungsmelder und Scheinwerfer zu installieren? Können sogenannte „Wildkameras“ eingesetzt werden?

Ich glaube das wir noch nicht alle Möglichkeiten der Vandalismus Bekämpfung und Vermeidung ausgeschöpft haben. Vor der Einführung so weitreichenden Maßnahmen wir ein dauerhafter Sicherheitsdienst, sind andere Maßnahmen, technische als auch die Verstärkung der Polizeipräsenz, umzusetzen.

Folgekosten nicht einkalkuliert

Der aktuelle Vorfall zum Vandalismus im Kurpark zeigt wieder, dass die Folgekosten großer Maßnahmen (hier der Kurpark mit 5,5 Mio. Investitionen), viel zu niedrig angesetzt werden und die Xantener in den Folgejahren massiv belastet! Kaum auszudenken, wenn Vandalismus z.B. das Gradierwerk massiv beschädigt und damit Folgekosten in ungeahnter Höhe entstehen.

Beitrag veröffentlicht von Peter Hilbig am 17. Januar 2019
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