Xanten Bäumt sich auf

Xanten „Bäumt“ sich auf!

Einladung zum Informations- und Proteststand zum Kurpark

Bild (c): www.gabrielekremer.de

Am Freitag, den 5. Mai wird anlässlich des 1. Spatenstichs zum Kurpark Xanten von der FBI ein Informations- und Proteststand im Bereich des Marktes, am Rathaus errichtet.

Xanten Bürger sind eingeladen sich hier zu informieren und ihren Protest gegen den Kurpark durch Anwesenheit am Informations- und Proteststand zum Ausdruck zu bringen.

„Ja, die Entscheidungen sind eigentlich gefallen. Wir können den Bau des Kurparks nicht mehr verhindern. Keinen gefällten Baum wieder aufrichten, keinen Vertrag zur Umsetzung stoppen. Aber sind wir es nicht unserem Gewissen und unserer Überzeugung schuldig, deutlich darzustellen, das Bürgerwille nicht gehört wurde?“ so Peter Hilbig.

Säge_brummtDer Protest richtet sich ja nicht nur gegen die Baumfällungen, sondern auch gegen die Vorgehensweise.  Es ist keine Transparenz, wenn im Genehmigungsverfahren anfänglich von 50 Bäumen geredet wurde und kritische Bürgerstimmen vor den Baumfällungen damit besänftigt wurden, dass es sich bei den 50 Bäumen ja „nur“ um 6% der ca. 800 Bäume im Kurpark handelt. Im Nachhinein wird dann deutlich, dass es sich bei den 50 Bäume ja nur um  die Bäume nach der Baumschutzsatzung handelte.

Da war von Anfang an falsch informiert worden. Ob aus Unwissenheit oder bewusst; beides haben Xantens Bürger nicht verdient.

Oder das Gradierwerk: Ein Objekt, das teuer unterhalten werden muss. Xanten hat keine eigene Sole (Salzhaltiges Wasser, welches für das Gradierwerk benötigt wird). Dieses muss entweder gekauft und transportiert werden oder vor Ort hergestellt werden. Beides laufende Kosten!

Zu den Kosten: Nicht (nur) die 5,5 Mio. EUR Investitionen -die zu 80% vom Land gefördert werden-, sondern die laufenden Kosten kann  die FBI nicht akzeptieren. Jährlich 250.000 EUR an Unterhalt muss der Xantener für den neuen Kurpark aufbringen.

Man stelle sich vor: Es wird behauptet, der Stadt fehle das Geld um Anliegerkosten zu senken und gleichzeitig werden Großprojekte mit so hohen jährlichen Belastungen aufgesetzt.

Wenn Xanten kein Geld hat, um die Anliegerbeiträge für Xantens Bürger auch nur um 10% zu senken, dann ist auch das Geld für den Kurpark nicht da.

Die Prioritäten werden derzeit leider gegen Xantens Bürger getroffen!

Daher bittet die FBI die Xantener Bürger am 5. Mai am Informations- und Proteststand ihre Meinung  abzugeben!

Beitrag veröffentlicht von Peter Hilbig am 3. Mai 2017
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